Franziska Badertscher
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R. Brielmann, «Hanswurscht»,
Teufelhofkonzärtli 2006
D. Wohnlich, «dr versteggt Baselbieter», Flintebutzerli 4/12
R. Brielmann, «d'Veegel», Flintebutzerli 3/11
D. Wohnlich, «d'Gugge», Flintebutzerli 3/11
T. Ruedi, «d'Wanze», Flintebutzerli 2/10
D. Wohnlich, «dr'Abghackti», Flintebutzerli 2/10
R. Brielmann, «Naarebaschi», Fasnacht 2008
Die kleinste Clique der Welt
«Morgestraich» in Basel – ein weltbewegendes Ereignis. Um punkt vier Uhr morgens gehen alle Lichter aus, und auf Strassen und Plätzen, in Gassen und Gässchen erschallen Trommeln und Pfeifen in einem ohrenbetäubenden Chor. Die «drey scheenschte Dääg» (die «drei schönsten Tage») beginnen – die Basler Fasnacht.
Unter den vielen «Cliquen» (Fasnachtsgesellschaften) fällt die kleinste auf – wohl die einzige, die mehr «Vorträbler» (nicht musizierende Cliquen-Mitglieder, die für die Pfeifer und Tambouren den Weg freischaufeln) hat als Pfeifer. Deren sind nur gerade zwei: Franziska Badertscher und Claude Jaquiéry. Unermüdlich gehen die beiden Virtuosen ihren Weg durch die Gässchen, aufmerksam belauscht von Fasnachtsgästen, denn sie fallen auf. Ihr Spiel ist etwas Besonderes, ihre Musik findet – obwohl sie die traditionellen Märsche spielen – ihren ganz eigenen, unverwechselbaren musikalischen Ausdruck.
Am Abend spielen sie in der Eingangshalle des Stadthauses ein kleines Konzert – ein Ereignis, von dem inzwischen viele wissen; sie kommen in die Halle und lassen sich verzaubern, manchmal sogar von Uraufführungen von Märschen, die Komponisten eigens für dieses aussergewöhnliche Duo geschrieben haben, einige von ihnen für die Vorfasnachtsveranstaltung «Flintebutzerli» (s. auch Rubrik
«Cabaret & Chansons»).
Dann ziehen sie weiter durch die Gassen, auf den Spuren einer Tradition, von der sie wissen, daß sie sie vor allem dann erhalten, wenn sie sie stets auch erneuern.
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